Was zeichnet uns aus?

Unsere Werte

Unsere Rinder werden artgerecht gehalten: im Frühjahr, Sommer und Herbst sind sie auf unseren Weiden und den Winter dürfen sie im Stall verbringen. Uns liegt sehr viel am Wohlergehen unserer Tiere. Jedes einzelne Tier bekommt einen Namen, auch die Kälber, die im Herbst und im Frühjahr geschlachtet werden. Das Jungvieh, das im Herbst geschlachtet wird, läuft von der Hauptherde separat auf anderen Weiden mit mindestens einer unserer ältesten Mutterkühe mit. Übrigens, viele unserer Kühe werden bis zu 23 Jahre alt. Im Vergleich dazu werden Milchkühe in Großbetrieben oft nicht einmal acht Jahre alt.

Hinterwälder Rasse

Die Hinterwälder Rasse war in den 90ern vom Aussterben bedroht, inzwischen sind sie das aber nicht mehr. Diese Rinderrasse stammt ursprünglich aus dem Südschwarzwald und ist demnach ausgezeichnet an unser Terrain angepasst. Es handelt sich um eine ziemlich kleine Rinderrasse, nämlich die kleinste Rinderrasse Mitteleuropas, die mitunter sehr dickköpfig sein kann. Das Fleisch zeichnet sich durch seine feine Maserung aus und ist sehr zart. Da unsere Tiere kein Kraftfutter bekommen, ist unser Fleisch auch relativ fettarm.

Viehhaltung

Unsere Herde verbringt fast acht Monate auf der Weide. Da wir im Winter recht viel Schnee haben, holen wir sie spätestens im Dezember nach Hause in den Stall. Es handelt sich um einen offenen Laufstall, in dem sie frei herumlaufen können. Während der Stallzeit fressen unsere Rinder dann das von uns gemachte Heu. Unser Bulle Ari hat einen extra Platz im Stall, damit er seine redlich verdiente Winterpause genießen kann. Schließlich muss er den ganzen Sommer auf der Weide hart arbeiten. Wer da von einem Traumjob spricht, der sollte das vielleicht noch einmal überdenken. 

Bio-Zertifikat

Unser Hof ist bio-zertifiziert, das bedeutet, dass neben der Erfüllung von zahlreichen Auflagen, unsere Tiere nur Bio-Futter bekommen, entweder frisch auf der Weide beim Grasen oder das noch größtenteils von uns handgemachte Heu. Wir haben zwar auch Maschinen, müssen aber aufgrund der Steillagen unserer Heuwiesen auch noch viel von Hand machen.

Unsere Geschichte

Der Clasi-Hof heute, das sind wir: Simon, Maya und Clarisse. Der Hof wurde in den 90ern mit einer trächtigen Hinterwälder Kuh von dem heutigen Altbauern Hans-Georg Jaeschke gegründet. Nach und nach wurden es immer mehr Kühe, bis 2005 Simon mit in den Betrieb seines Vaters einstieg. Seit 2022 betreibt Simon mit Hilfe seiner Frau Clarisse den Hof zusammen. Der Altbauer und die Familie helfen natürlich auch mit. Simon ist hauptberuflich Rechtsanwalt und arbeitet als Strafverteidiger, war und ist aber auch leidenschaftlicher Landwirt. Seine Frau Clarisse ist ausgebildete Managerin im Außenhandel für Marketing und Finanzen und arbeitet nun mit ihm in der Kanzlei und auf dem Hof mit. Maya ist der Haus-und Hofhund, aber auch unser Kanzleihund. In der Kanzlei arbeitet Maya jedoch nur bedingt mit, sie begrüßt zwar die Mandanten, ansonsten liegt sie nur gelangweilt auf dem Boden oder dem Sofa in Simons Büro herum.